Warum sind Faszien so wichtig?

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Faszienrollen für Sportler

Die Faszie ist eine derbe Hüllschicht aus Bindegewebe, welche ganze Körperabschnitte, Muskelgruppen oder einzelne Muskeln umgeben kann. Zum größten Teil besteht die Faszie aus den geflechtartig verwobenen, straffen Kollagenfasern und aus Elastin. Die dünne Schicht an lockeres Bindegewebe wird auf der Innenseite der Faszie gefunden und dies wird als Epimysium bezeichnet. Mit der Sehne des Muskels vereinigt sich die Faszie an den Enden des Muskels. Faszien sind im Vergleich zu dem Muskelgewebe passive Strukturen, welche dem Muskel Festigkeit und Form geben. Während der Funktion sollen die Fasern der Muskeln nicht den morphologischen Zusammenhalt verlieren. Die Faszien dienen auch als Abgrenzung der Muskeln untereinander, damit sich die Muskeln nicht bei Kontraktion gegenseitig beeinflussen.

Die Beschwerden bei den Faszien

faszienBei gesunden, jungen Menschen haben die Faszien die hohe Beweglichkeit und Elastizität. Im Alter nimmt dies ab und kann durch Verletzungen oder mangelnde Bewegung eingeschränkt werden. Beispielsweise bei einem Knochenbruch oder der Verstauchung können die Faszien auch aufgespalten oder verdreht werden. Die Folge sind dann Bewegungseinschränkungen und Schmerzen. Auch bei Operationen oder Schnittwunden können Faszien verletzt werden. Sind die Faszien verhärtet der verklebt, führt dies zu undefinierbaren Schmerzen, Bauchschmerzen, Schmerzen im Rücken- oder Schulter sowie Nackenbereich und zu Gelenkschmerzen. Faszien sind auch bei Sportverletzungen beteiligt und so beispielsweise bei dem Tennisarm. Die Faszien haben dann mit der übermäßigen, ständigen Belastung oder aufgrund von zu wenig Bewegung an der Elastizität eingebüßt und bei betroffenen Muskeln wird die Bewegungsfähigkeit eingeschränkt. Das Fasziengewebe kann sich auch bei Fehlhaltungen ungünstig verschieben und die Funktion wird nicht mehr wie vorgesehen ausgeübt. Bei Faszie und Muskeln wird der Lymphfluss dann gestört, die Faszien können nicht mehr gleiten und so verkleben die Faszien. Wichtige Auf- und Abbauprodukt werden im Körper durch die Lymphflüssigkeit transportiert und dies wird behindert, wenn Faszien verklebt sind. Auch wird durch die Faszien die Kraftübertragung gehemmt. Abgesehen von Schmerzen sind auch Einschränkungen der Beweglichkeit oder Taubheitsgefühle möglich. Bei Belastungen oder Verletzungen können Faszien anschwellen und dann einen Nerv einklemmen, was auch zu Schmerzen führt.

Die Faszienrollen nutzen

Oft gibt es bei Problemen mit Faszien Schmerzen und Verspannungen. Die Faszien können daher verdreht, verdickt oder verklebt sein. Die Menschen werden steif und haben ein unangenehmes Gefühl. Wer generell Probleme hat, kann einen Arzt aufsuchen. Stellt der Arzt fest, dass Faszien die Ursache sind, kann können diese wieder gesund werden. Eine Behandlung bei dem Therapeuten ist nicht unbedingt notwendig, denn auch mit der Faszienrolle können Übungen eigenständig durchgeführt werden. Eine Faszienrolle besteht aus Kunststoff und die Härte der Rollen ist der wesentliche Unterschied. Es gibt sehr harte Rollen, mittelharte Standard-Rollen und die weichen Varianten. Jede Person kann sich eine gewünschte Rolle aussuchen und wer sehr schmerzempfindlich ist, greift zu weichen Modellen. Die sehr harten Modelle sind nur für Profis geeignet, die über ausreichend Übungserfahrung verfügen. Es gibt nicht nur glatte Oberflächen, sondern auch Strukturen. Tiefere Faszien werden mit Strukturen angesprochen, Körperpartien können mit Rillen entlastet werden und durch Unebenheiten vibriert die Rolle beim Rollen auf dem Untergrund. Es gibt damit den durchblutungsfördernden zusätzlichen Massageeffekt.